Der Förderverein hat mit seiner Gründung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit gebeten, Projekte zur Förderung vorzuschlagen. 


Folgende Projekte wurden bisher durchgeführt:

Besuch des Förderverein im St.-Marien-Hospitals

Am 25.09.2017 wurde der Förderverein zu einer Besichtigung des St.-Marien-Hospital Lünen eingeladen. Durch besuche in den verschiedensten Abteilungen (Bsp. Endoskopie, Radiologie und Herzkatheterlabor), erhielten die Mitglieder des Förderverein einen Einblick in die täglichen Arbeitsabläufe und in die interproffessionelle Zusammenarbeit der Abteilungen. (Axel Herzing)

 

Tischtennisplatte für die Betriebssportgruppe des St.-Marien-Hospitals

An die Schläger, fertig, los heißt es seit dem 17.03.2017 im St.-Marien-Hospital.
Die offizielle Übergabe der Tischtennisplatte (inkl. Schläger, Netz und Bälle) an die Leiter des Betriebssportverein Jens Blomenkemper und Markus Lingenauber (rechts im Bild) erfolgte durch die Vorsitzende des Förderverein Marie-Luise Stoverock. Zeil der Anschaffung ist es, dass die Mitarbeiter des Krankenhauses aktive (Mittag-) Pausen einlegen können um bei einem Spiel den Alltagsstress fallen lassen können. (Axel Herzing)

Neugestaltung des Wartebereich vor der Intensivstation

Sonnenstrahlen die durch ein Wald dringen als Symbol der Hoffnung.
Der neue Helle Wartebereich vor der Intensivstation soll so den Angehörigen etwas Ruhe vermitteln. Die neuen Bänke und die hellen Farben geben den Besuchern einen angemessenen Raum zu zurückziehen und ermöglichen den Ärzten und Pflegenden eine Beratung in ruihger Atmosphäre den Angehörigen anzubieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Intensivstation bedankten sich beim Förderverein für die Unterstützung bei der Neugestaltung des Warteberich. (Axel Herzing)

Ein Tag im Kloster

Pastoralreferentin Brunhilde Oestermann-Giersch und Diakon Dr. Hermann Opgen-Rhein hatten für den 16.11.2016 zu einem Tag im Kloster eingeladen.
17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen trafen sich in Lüdinghausen, wo die Franziskanerinnen im Antoniuskloster sie für einen Tag gastfreundlich aufnahmen. Zu dem Thema „Übergänge gestalten“ gab es Anregungen, mit denen sich die Teilnehmer alleine, zu zweit und als Gruppe beschäftigten. Die gemeinsamen Mahlzeiten, ein Mittagsspaziergang um die nahegelegene Burg Vischering und die Teilnahme an einer Gebetszeit der Schwestern gaben dem Tag seine Struktur. In einer letzten Runde beantwortete eine der Schwestern Fragen zum Leben im Kloster. Die Rückmeldungen waren so positiv und der – auch während des Tages zu spürende – Bedarf so groß, dass das Angebot regelmäßig wiederholt werden soll. Der Förderverein hat dafür dankenswerterweise bereits seine Unterstützung zugesagt. (Dr. Hermann Opgen-Rhein)

Muslimischer Gebetsraum im Klinikum Lünen

Für den Raum, der unseren muslimischen Patienten zum Gebet zur Verfügung steht, wurden von Nutzern im Laufe der Zeit zwei Wünsche an uns herangetragen:
Für ältere Menschen, denen das Beten auf dem Boden nicht mehr möglich ist, sollten Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Für diejenigen Muslime, die nur streng nach Geschlechtern getrennt beten, sollte es eine Trennwand geben. Der Förderverein hat uns ermöglicht, zwei formschöne, aus Buche gefertigte Gebetshocker anzuschaffen, die gut zum Charakter eines Meditationsraumes passen. Außerdem verdanken wir dem Förderverein einen mehrflügeligen Paravent, der an der Rückwand des Raumes angebracht ist und bei Bedarf ausgezogen werden kann. Das mit Japanpapier bespannte Holzgestell ist blickdicht und gleichzeitig so leicht, dass es den schlicht gehaltenen Raum nicht dominiert. (Dr. Hermann Opgen-Rhein)

Automatischer Türöffner für die Kapelle im St.-Marien-Hospital

Zur Kapelle führt eine zweiflügelige, vergleichsweise schwere Tür aus massivem Holz. Das Öffnen bereitete geschwächten Personen, vor allem aber Patienten im Rollstuhl oder mit einem Rollator, Probleme
Der Einbau eines elektrischen Türöffners war bislang mit dem Argument zurückgestellt worden, das Geräusch des zugehörigen Motors störte den Gottesdienst. Durch den Einsatz des Fördervereins besitzt unsere Kapellentür seit einem guten Jahr einen besonders geräuscharmen Türöffner. Die Technik ist diskret angebracht, die Drücker dagegen gut sichtbar und deutlich beschriftet in einer auch für Rollstuhlfahrer erreichbaren Höhe. Der Türöffner wird dankbar angenommen und hat die Erreichbarkeit der Kapelle deutlich verbessert. (Dr. Hermann Opgen-Rhein)

Unterstützung der Selbsthilfegruppe Lady Bugs - Drachenboottaufe mit dem Förderverein

Die Lady Bugs (Pink Paddler) sind eine Gruppe von Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. 2011 haben sich in Kooperation mit dem Brustzentrum des St.-Marien-Hospitals an Brustkrebs erkrankte Frauen zu einer Drachenbootmannschaft zusammengeschlossen.
Unter dem Namen Lady Bugs oder auch Pink Paddler sind sie in vielen Ländern mit anderen Frauengemeinschaften in diesem Sport verbunden. Die Freude am gemeinsam erlebten Sport und die besondere positive Auswirkung des Drachenbootsports auf den Verlauf der Erkrankung durch Stärkung des Schulterbereichs und der Arme mit dem Lymphsystem schaffen eine neue Lebensperspektive. Diese Sportart ist für Brustkrebspatientinnen eine gute Ergänzung der bisher bekannten Reha- Maßnahmen. Seit März 2015 trainieren und paddeln die Lady Bugs beim KSC Lünen. Nach zwei Jahren konnten sie durch Spenden ein eigenes Drachenboot kaufen. Bis zu 10 Paddlerinnen und eine Steuer/frau können darin Platz nehmen. Der Förderverein des St.-Marien-Hospitals hat diese Anschaffung der Selbsthilfegruppe mit einem Spendenbeitrag unterstützt und konnte bei der Drachenboottaufe die Freude und Dankbarkeit dieser Frauen erleben. Die Frauen trainieren jeden Mittwoch und Sonntag auf dem Datteln-Hamm-Kanal. (Dr. Günter Görtz)

Teamtafel als Puzzle auf allen Stationen im Klinikum Lünen

Auf den Stationen informieren Teamtafel als Foto-Puzzle Patienten und Angehörige über die Pflegekräfte sowie ärztlichen Mitarbeiter des jeweiligen Bereiches.
Patienten und Besucher werden beim Betreten der Station auf diese Weise besonders begrüßt und können sich rasch über die Ansprechpartner der Station informieren. Dieser erste Eindruck vermittelt Vertrauen und erleichtert den persönlichen Kontakt zum Personal. Der Förderverein hat die Mitfinanzierung dieses Projektes übernommen. Die Kosten liegen bei ca. 700 € pro Puzzletafel. Die Tafeln werden vom Personal, Patienten und Besuchern gut angenommen. Beim Wechsel des Einsatzortes oder bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nimmt jeder sein persönliches Puzzle mit. Zukünftig sollen zwei Foto-Termine pro Jahr stattfinden, um die Tafeln jeweils mit den neuen Arbeitskräften zu aktualisieren. (Dr. Günter Görtz)

Kühlschränke für Trinknahrung auf den Stationen

Gut 30 % der Patientinnen und Patienten in einem Krankenhaus sind mangel- oder fehlernährt. Dieses betrifft in besonderem Maße die Menschen mit Erkrankungen des Verdauungstraktes und mit Tumorerkrankungen. Durch unsere Maßnahmen wie Spiegelungen etc., für die die Patienten nüchtern bleiben müssen, aber auch nach Operationen, verschlechtern wir die Situation manchmal zusätzlich.
Andererseits gibt es die Möglichkeit, durch spezielle Trinknahrungen, Suppen oder auch Puddings, mit relativ wenig Aufwand viele Kalorien, aber auch Vitamine und Spurenelemente zu erhalten. Die Trinknahrung wird im Volksmund gerne „Astronautenkost“ genannt. Wir führen im Moment die Trinknahrungen und Puddings von drei verschiedenen Herstellern um ein breitgefächertes Angebot mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen anbieten zu können.
Ein Problem in der Umsetzung der speziellen enteralen Ernährung ist es, den Patientinnen und Patienten die verschiedenen Produkte nahezubringen. Sie müssen den Patienten oder ihren Angehörigen direkt angeboten werden. Darüber hinaus sollten die Produkte in der Regel kalt konsumiert werden, da sie dann besser schmecken.
Vor mehreren Jahren hatten wir auf der Station A4 zu diesem Zweck einen Kühlschrank mit Glastür eingerichtet. Hier können die Patientinnen und Patienten aus dem breiten Angebot gezielt auswählen und sich nach Rücksprache mit den Pflegenden auch selbst bedienen. Durch dieses „niedrigschwellige“ Angebot haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Kühlschrank bedeutet einen erheblichen Patientenkomfort und führt zu einer großen Zufriedenheit der auf der Station A4 betreuten Patientinnen und Patienten mit Einschränkung der normalen Ernährungsmöglichkeiten.
Darum haben wir für das Jahr 2016 einen Antrag an den Förderverein gestellt, um auch für unsere anderen Stationen einen Kühlschrank anschaffen zu können. Durch eine großzügige Einzel- und mehrere kleine Spenden an den Förderverein sowie unsere Mitgliedsbeiträge konnten im Januar 2016 für die Stationen C1, C2, C3 und B4 Display-Kühlschrank angeschafft werden. Diese sind für die Patienten ein echter Segen. Hier kommt das Spenden-Geld ganz unmittelbar den Patienten zu Gute. Nicht nur Liebe geht durch den Magen, Hilfe auch! (Dr. Berthold Lenfers)

Weitere Rollstühle für Patienten und Angehörige im St.-Marien-Hospital

Anfang Januar 2014 wurden die ersten Rollstühle als Transporthilfen für Patienten mit ihren Angehörigen auf den Stationen, an der Information und im Parkhaus übergeben.
Besonders der Standort am Parkhaus konnte die Nachfrage nicht immer abdecken. Am Parkhaus wurde die Anzahl der zur Verfügung stehenden Rollstühle auf drei erhöht. Am 10.03.2016 erfolgte die Übergabe. Großformatige Poster am Parkhaus weisen auf die Ausleihmöglichkeiten beim Pförtner hin. Bewährt hat sich die kostenlose Ausleihe mit Hinterlegung der Parkkarte als Pfand. (Dr. Günter Görtz)

Tablettencrusher als Hilfe für die Pflege und den Patienten

Mit einem Tablettencrusher können Medikamente sicher und hygienisch zerkleinert werden.
Der Förderverein hat die Anschaffung von ca. 50 Tablettencrusher für die Stationen und Abteilungen des St.-Marien-Hospitals einmalig mit einem Betrag in Höhe von 3.400 € gefördert Die Tablettencrusher sind mit einem Aufdruck des Fördervereins Logo und Eigentum des St.-Marien-Hospitals Lünen versehen. (Dr. Günter Görtz)

Relax-Stuhl für die Intensivstation

Intensivpflichtige Kranke werden häufig von ihren Angehörigen über viele Stunden am Krankenbett begleitet.
Der Relaxstuhl ist für die Angehörigen dieser Patienten auf der Intensivstation eine Unterstützung für diese Zeit. Nach dem positiven Einsatz dieser Stühle auf den peripheren Stationen hat der Förderverein die Beschaffung eines zusätzlichen Stuhles für die Intensivstation einstimmig beschlossen. (Dr. Günter Görtz)
Kommentar eines Intensivpatienten:
„Ich empfand es als sehr beruhigend, dass ich während der Zeit auf der Intensivstation meine Frau in meiner Nähe wusste und sie sich in dem Relaxstuhl erholen konnte.“

Förderprojekt Ruhesessel

Angehörige wie auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes verbringen häufig lange Zeit am Bett der Erkrankten. Dafür standen bisher keine adäquaten Sitzmöbel zur Verfügung. Als erstes Großprojekt wurde die Anschaffung von Ruhesesseln gefördert, die die Möglichkeit haben, auch in eine Liegeposition gestellt zu werden.

 

 

Förderprojekt Aromalampen

Aus den Reihen der Pflegenden wurde der Wunsch an den Förderverein herangetragen, die Anschaffung von Aromalampen zu fördern.

Somit wurden Aromalampen und die notwendigen Öle angeschafft. Dadurch soll den Patienten eine mit angenehmen Gerüchen geförderte wohlige Atmosphäre im Krankenhaus geschaffen werden. 

 

Projekt Patientenfaltstühle

Die im Krankenhaus vorhandenen Faltrollstühle sind in der Zahl gerade ausreichend, dass die Patientinnen/Patienten zu den erforderlichen Untersuchungen gebracht werden können. 
Für einen Weg mit den Angehörigen in die Cafeteria, in die Kapelle und in den Garten standen bisher keine Transporthilfen zur Verfügung. Diese konnten nun durch Spenden angeschafft werden. Die Rollstühle sind auf den Stationen und bei der Information gegen ein Pfand kostenlos auszuleihen. Darüber hinaus war es im Einvernehmen mit dem Parkhausbetreiber möglich, eine Anzahl von Faltrollstühlen im Parkhaus unterzustellen. Von hier aus können kranke Menschen durch Angehörige ins Krankenhaus gebracht werden. Der Pförtner am Parkhaus leiht die Rollstühle gegen Hinterlegung der Parkkarte kostenlos aus.

 

Projekt Sonnensegel

Das Klinikum St.-Marien-Hospital Lünen hat einen Betriebskindergarten mit einer U3-Gruppe eingerichtet. Damit haben wir vielen sehr engagierten Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben,  in Vollzeit berufstätig zu sein und ihr Kind in guter Obhut in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wissen. Dafür wurden Räumlichkeiten in einem Gebäude direkt am Krankenhaus angemietet, die auch über einen sehr schönen Garten verfügen. Leider liegt dieser Garten in der Mittags-/Nachmittagszeit in der prallen Sonne, so dass ein Spielen in den Sommermonaten dort für die Kinder nicht möglich war. 
Mit der Hilfe des Fördervereins war es uns möglich ein spezielles Sonnensegel für den Kindergarten anzuschaffen.
Dieses bietet auf der einen Seite einen hervorragenden Lichtschutz, kann auf der anderen Seite aber auch sehr leicht zusammengerollt werden. 

 

 

Projekt Kräutergarten für die Geriatrie

Die in der Geriatrie und in der Tagesklinik behandelten Patientinnen/Patienten sind eingeschränkt mobil, können sich vor allem häufig nicht mehr bücken. Für diese wurde im Gelände vor der geriatrischen Tagesklinik ein spezieller Garten mit Hochbeeten angelegt, so dass die Patientinnen/Patienten Pflanzen und Kräuter begreifen und die verschiedenen Düfte des Frühjahrs und Sommers direkter wahrnehmen können.

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Projekt Sky Factory auf der Stroke Unit

Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Akuterkrankungen und Todesfällen. Er ist Folge einer akuten Durchblutungsstörung des Gehirns. Durch schnelle Diagnostik und frühzeitige Therapie können bei vielen Patienten die eingetretenen Hirnschäden gebessert und oftmals bleibende Schäden verhindert werden. Während dieser Akutphase ist gleichzeitig eine intensive Überwachung der Atmung, des Kreislaufs, der Herzfunktion und des Flüssigkeitshaushalts erforderlich. Eine permanente Kontrolle und schnelle Normalisierung von pathologischen Abweichungen der Organfunktionen sind Voraussetzung, um eingetretene Hirnschäden zu bessern und eine Verschlimmerung zu verhindern.
Eine Stroke Unit ist eine spezielle Station, die medizintechnisch und personell für eine solche intensive Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Akutphase qualifiziert ist. Das Klinikum St.-Marien-Hospital Lünen verfügt seit 6 Jahren über eine solche Spezialeinrichtung. Mit der Behandlung auf der Stroke Unit konnten die Folgen eines Schlaganfalls nahezu um die Hälfte gesenkt werden.
Nach überstandener Akutphase wird die Notfalltherapie mit Physio-, Ergo- und Sprachtherapie erweitert. Ziel ist die Wiederherstellung der Hirn- und Körperfunktionen.

Es hat sich gezeigt, dass Patienten in dieser schweren Phase der Erkrankung durch das technisierte Umfeld und die aufwendigen Kontrollen und Untersuchungen erheblich belastet werden. 
So wie der Schlaf, Musik oder schöne Bilder eine traumhafte Wohlfühlsituation herbeiführen können, so kann durch Licht- und Fotoinstallationen die abstrakte und kalte Umgebung in einem Kranken- oder Untersuchungszimmer in eine Illusion von schöner Himmel- oder Landschaftsillusion verwandelt werden, die den schwer Kranken von seiner evtl. vernichtend und lebensbedrohlich empfundenen Wirklichkeit ablenkt und beim Betrachten der klaren Himmels- oder Landschaftsillusionen positiv stimuliert. Eine weltweit führende Firma ist Sky Factory, die solche Foto-und Videoinstallationen einrichtet.

Frau Dr. Adelt, Oberärztin in der Neurologischen Klinik, stellte das Projekt Sky factory beim Förderverein vor und beantragte die Unterstützung für die Installation einer Licht-/Fotoinstallation unter der Decke der Stroke Unit. Bei dieser Deckeninstallation wirken helle Bilder von blauem Himmel, weißen Wolken und grünem Laub, wie der Blick durch ein Fenster und sorgen so für positive Empfindungen der Patienten und ein positiver Effekt auf die Frühregeneration von Schlaganfallpatienten erreicht.
Der Förderverein entschied sich einstimmig für die Realisierung dieses Projektes. Die Installationskosten wurden mit 16000 € kalkuliert.

Um dieses Geld in die Förderkasse zu bekommen, entstand im Lüner Lions Club die Idee zu einer außergewöhnlichen Aktion, die eine Spende für die komplette Finanzierung des Projektes Sky Factory einbringen sollte. Am 22.04.2013 berichtete der Präsident des Lüner Lions Club Herr Dr. Prinz über eine Aktion, deren Erlös für die Finanzierung der „Sky Factory“ - dienen soll. 

Vier Mitglieder der Lions (Dr.J.Bärmig, D. Lange, U. Walter sowie Herr Dr. Prinz) nahmen am 7. und 8. September 2013 an der 24-stündigen Veranstaltung „Rad am Ring“ Charity auf dem Nürburgring in der Eifel teil. Die Teilnehmer hatten sich das Ziel gesetzt, möglichst viele Runden (je 25 Km – mit ca. 500 m Höhenunterschied) auf der Nordschleife des Rings fahren.
Für jede mit dem Fahrrad gefahrene Runde zahlten Sponsoren 50 €.

Als Sponsoren hatten ihre Unterstützung zugesagt: Aurubis, Bauverein Lünen eG, Dr. Erdmann, Jäckering Werke Hamm, Kanzlei Tenberge, Microca, SIBA, Sparkasse Lünen, Uding Projektmanagement, Volksbank Selm-Bork, WBG Lünen eG, Wienholt & Horstmann. 

Bei 25 gefahrenen Runden und 12 Sponsoren wurde ein Erlös von 15.000 € erreicht.
Herr Dr. Prinz und seine drei Mitstreiter haben diese Summe am 07.09.2013 im Rahmen des 24-Stunden-Radrennens auf der Nordschleife eingefahren. Damit war die Finanzierung der Lichtinstallation auf der Stroke Unit gesichert und die Verwirklichung konnte auf den Weg gebracht werden. 

  

Die definitiven Kosten für das Projekt Sky-Factory im Bereich der Stroke Unit betrugen 16.200 €. Der Lions Clubs Lünen erhöhte seine Spende auf diesen Betrag. Hierfür dankten der Vorstand des Fördervereins sowie die verantwortlichen Neurologen des Kli8nikum St.-Marien-Hospital GmbH ausdrücklich. Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes erhielten die vier Sportler von Frau Stoverock eine Urkunde.

Sky Factory konnte am 06.10.2014 seiner Bestimmung auf der Stroke Unit übergeben werden.

 


Mitarbeiter stimmen für das Projekt
 

Herr Jasper bringt die Einrichtung von Sky Factory auf der Stroke Unit voran
Im Rahmen einer Email äußerte sich Herr Ulrich Jasper aus der Technische Abteilung des St.-Marien-Hospital Lünen Anfang Mai sehr erfreut über die neue technische Installation die aktuell vorgenommen wird.


Wir möchten an dieser Stelle einmal Herrn Jasper zitieren:
"...Die derzeit bestehende Decke in der Stroke Unit (glatte GK-Decke, Spiegelrasterleuchten) ist funktional in Ordnung, wird von Patienten jedoch im Allgemeinen als monoton und bisweilen störend/ unangenehm empfunden. Gerade für Schlaganfallpatienten ist dies im Hinblick auf Stimulation und Heilungsprozess natürlich wenig förderlich. Von Frau Dr. Adelt wurde vor ca. zwei Jahren der Wunsch geäußert, die Decke gestalterisch zu verändern. Nach ersten Überlegungen zu Deckenmalereien, Mobiles, Pendelleuchten entstand die Idee, eine Lichtinstallation mit möglichst naturgetreuen Motiven vorzunehmen. Aufgrund äußerst positiver Referenzen aus vergleichbaren Objekten haben wir seinerzeit Kontakt mit dem Hersteller „The Sky Factory“ aufgenommen, uns mit dessen Produkten auseinandergesetzt und schließlich eine Informationsveranstaltung zu dem Thema/ Produkt organisiert. Die Resonanz unter den Teilnehmern war durchweg gut, unter Berücksichtigung der örtlichen Einbausituation entstanden erste Skizzen und konkrete Angebote. Der Förderverein des Klinikum St.-Marien-Hospital Lünen zeigte sich sehr überzeugt und erwirtschaftete durch ein legendäres Radrennen auf dem Nürburgring die finanziellen Mittel zur Umsetzung. An dieser Stelle noch mal ein großes Kompliment für die tolle Idee, das enorme Engagement und ein phantastisches Ergebnis!...."

Sky Factory auf der Stroke Unit

  

 

Softshell-Jacken für die Selbsthilfegruppe Ladybugs 

Die Ladybugs sind eine Gemeinschaft von an Brustkrebs erkrankten Frauen, die seit 2011 im Drachenboot sportlich vereint sind. Mit unglaublicher Freude fahren sie auf nationalen und internationalen Drachenbootrennen. Dank einer großzügigen Spende aus einem Benefizturnier "Tennis gegen Brustkrebs" des Tennisvereins Altlünen konnte der Förderverein des St.-Marien-Hospitals am Nikolaustag pinkfarbene Softshelljacken am Bootshaus des Kanuclubs Lünen an diese engagierten Frauen übergeben. Mit Beginn der Saison 2015 wurde die Gruppe im Kanu- und Ski Club (KSC) Lünen aufgenommen und trainiert jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr auf dem Datteln-Hamm-Kanal. Die Jacken tragen neben dem Vereinslogo auch das Logo des Fördervereins.

Homepage Ladybugs

 

 

Sinneswand für den Betriebskindergarten

Beschaffung einer Sinneswand für den Betriebskindergarten des St.-Marien-Hospitals, Kosten ca. 600.
Dieser Antrag wird unterstützt, Frau Stoverock wird die Antragssteller entsprechend informieren.

 

„Jahreszeiten“-Kalender in den Krankenzimmern 

Kranke und ältere Menschen sind in der örtlichen und zeitlichen Orientierung oft erheblich eingeschränkt. Auf das abnehmende Orientierungsvermögen zu Raum, Zeit und aktuellen Vorgängen reagieren diese Menschen nicht selten mit Hilflosigkeit, Unsicherheit und Angst. Zur Erleichterung der zeitlichen Orientierung sollen auf den Krankenzimmern in Sichthöhe vom Krankenbett gut lesbare „Jahreszeiten“-Kalender angebracht werden. Das aktuelle Datum wird von den Patienten selbst mit Stecktafeln zusammengesetzt, dies fördert das aktive Training gegen die Vergesslichkeit. Neben dem Datum erinnert ein typisches Gemälde an die jeweilige Jahreszeit. Die Kalender werden von Christophorus Werkstätten in Fürstenwalde hergestellt.

Der Vorstand des Fördervereins hat die Anschaffung von 100 Kalendern und die Übernahme der Kosten von etwa 3.000 € einstimmig beschlossen.Zum Jahresbeginn 2015 wurden alle Krankenzimmer mit den Kalendern ausgestattet (Dr.Günter Görtz).

 

 

Kosmetik-Schulungen für Krebspatientinnen

Schminkkurs für Patientinnen unter Zytostatikatherapie

Frau Markefka (Fachkrankenschwester für Onkologie und u. a. Betreuerin von Krebspatientinnen) hat darauf aufmerksam gemacht, dass die DKMS LIFE unter dem Motto „look good feel better“ ein Kosmetikseminar für Krebspatientinnen anbietet. 

In den Kosmetikseminaren von DKMS LIFE schulen kompetente Kosmetikexpertinnen (der Firmen Douglas usw.) persönlich die Patientinnen. In einem rund zweistündigen Programm geben sie dabei Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Sie zeigen den maximal zehn Teilnehmerinnen, wie einfach die äußerlichen Folgen der Therapie – Hautflecken oder Wimpernverlust – kaschiert werden können. Die Frauen schminken sich selbst, damit ihnen das auch im Anschluss an das Seminar ohne Schwierigkeiten gelingt. Denn das Motto, das zu mehr Lebensmut ermuntern soll und so neue Lebensqualität aufzubauen hilft, heißt “Hilfe zur Selbsthilfe: sich wohler fühlen durch gutes Aussehen”. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Tücher- und Kopfschmuckberatung. Sowohl die Seminarteilnahme als auch eine Tasche mit 13 Kosmetikprodukten sind für die Patientinnen kostenlos. Bei der Durchführung von Schminkkursen für Patientinnen unter Zytostatikatherapie sind die Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten. Daher sind zur Erfassung der Interessentinnen Listen zu führen, in die sich die Patientinnen eintragen können, aber nicht müssen. Diese Listen werden an die Ausrichter der Seminare weitergeleitet. Die anwesenden Vorstandsmitglieder beschließen, im Kalenderjahr 2015 die Durchführung zweier Schminkkurse für Patientinnen unter Zytostatikatherapie zu unterstützen.

Der Kurs wird zweimal jährlich angeboten und kostet jeweils 50 €.

Dieses Projekt finanziert der Förderverein für 5 Jahre. Danach erfolgt eine neue Beschlussfassung. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen (Dr.Günter Görtz).

  

Modelle von Silikonprothesen zur Brustkrebserkennung

Dr. Romann stellte einen Antrag auf Unterstützung von Kursen zur Selbstuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Dazu werden Siliconmodelle der Brust benötigt.

MammaCare® ist eine Methode zur Brustselbstuntersuchung

Die MammaCare® Methode wird zunächst an einem Silikonmodell geübt, das dem weiblichen Brustgewebe nachempfunden ist. In die Modelle sind verschiedene Knoten und Gewebestrukturen eingearbeitet, die als normale und krankhafte Strukturen im Modell ertastet und unterschieden werden können. Im nächsten Schritt wird die erlernte Tasttechnik dann auf die eigene Brust übertragen. Ein Kurs dauert mindestens 90 Minuten und hat max. vier Teilnehmerinnen. Die erworbenen Kenntnisse und die Sicherheit in der Brustselbstuntersuchung ermöglichen es Ihnen, die regelmäßigen Untersuchungen systematisch und sorgfältig durchzuführen und eventuelle Befunde zur weiteren Abklärung für den Facharzt zu dokumentieren.

Bisher wurde die Finanzierung für 5 verschiedene Silikonmodelle ca.600€ bereitgestellt, weitere 5 Siliconprothesen sollen angeschafft werden, zumal diese Modelle auch im Rahmen innerbetrieblicher Fortbildungen den Mitarbeiterinnen des SMH zur Verfügung stehen sollen (Dr.Günter Görtz).

 

 

Tagesdecken für die Entbindungsbetten

Für die Beschaffung der Tagesdecken für die Entbindungsbetten liegt bisher noch kein Angebot vor. Die anwesenden Vorstandsmitglieder beschließen, die Beschaffung der Tagesdecken für die Entbindungsbetten mit bis zu 1.500 € zu unterstützen.

 

Ruhekästchen für Fehlgeborene

Frau Eickelmann (Pflegerische Leitung u.a. des Kreißsaals) hat Frau Plaga mitgeteilt, dass sie gerade von den Hebammenschülerinnen des SMH fünf selbst erstellte „Ruhekästchen“, die quasi wie ein Bettchen aussehen, erhalten hat und deshalb z. Z. kein weiterer Bedarf besteht. Herr Dr.Erdmann bietet spontan an, dieses Engagement der Hebammenschülerinnen mit jährlich 100 € (für Material- oder sonstige Kosten) zu unterstützen. In den von den Hebammenschülerinnen liebevoll gestalteten „Bettchen“ finden Fehlgeborene mit selbst hergestellter Babykleidung einen würdigen Ort, um von den Eltern Abschied zu nehmen (Dr.Günter Görtz).

 

Geschenk des Fördervereins zur 150-Jahrfeier Klinikum St.-Marien-Hospital Lünen

Der 150. Geburtstag ist auch für ein Krankenhaus ein besonderer Tag. 150 Jahre im Dienst am Menschen.

Getreu seinem Motto „miteinander-füreinander“ hat sich der Förderverein zum Ziel gesetzt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikum St.-Marien-Hospital Lünen etwas zurück zu geben und den  Arbeitsalltag etwas angenehmer zu gestalten.

So hat die erste Vorsitzende des Vereins, die ehemalige Pflegedirektorin Frau M.-L. Stoverock die Anwesenden auf der Jubiläumsfeier mit einem besonderen Geschenk überrascht:

Der Förderverein wird im nächsten Jahr 3 besondere Projekte mit jeweils € 5000 fördern:

  1. Resilenzförderung: Es werden Programme angeboten, die innere Widerstandsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und ihnen zu helfen, eigene Ressourcen zur Bewältigung von Krisen zu erschließen.
  2. gesunde Ernährung: Täglich wird in der Kantine ein besonders gesundes Gericht angeboten. Die dafür entstehenden höheren Kosten übernimmt der Förderverein.
  3. Humor hilft heilen. Gemeinsam mit der Stiftung Eckart von Hirschhausen stellt der Förderverein den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an einem Tag in der Woche einen Clown zur Seite. Nach dem Motto „Lachen macht den Kopf frei“ soll im stressreichen Krankenhausalltag ein kurzer Moment der Entspannung den Kopf frei machen für die nächsten Aufgaben.

 

Natürlich kommen diese Förderungen auch allen Patientinnen und Patienten zu Gute. Denn engagierte, starke, gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für unsere Patientinnen und Patienten wertvolle Partner auf dem Weg der Behandlung und Gesundung (Dr.Berthold Lenfers).

 

 

Bücherwagen für die „Leseinsel“

Ehrenamtliche Mitarbeiter fahren seit Jahren mit einem Bücherwagen über die Stationen des Klinikums, um Patienten mit Lesestoff zu versorgen. Dabei bringen sie immer auch Interesse an den Menschen mit, denen sie begegnen und nehmen sich Zeit für ein kurzes – manchmal auch längeres – Gespräch. Der dabei verwendete Wagen war veraltet, zu klein und schwer gängig. Jetzt wurde ein neuer, eigens für diesen Zweck konzipierter Bücherwagen angeschafft. Die Kosten von ca. 1175 EUR tragen je zur Hälfte das Bistum Münster und der Förderverein (Dr.Opgen-Rhein).

 

Nachmittag der Ehrenamtlichen

Dankfeier“ für ehrenamtliche Helfer

Seit vielen Jahren prägt ehrenamtliches Engagement das Gesicht des Klinikums mit. Ehrenamtliche bringen sich ein

  • als Patientenbegleiter (andernorts „Grüne Damen bzw. Herren“ genannt),
  • als Kommunionhelfer,
  • als Mitglieder der kirchengemeindlichen Besuchsdienstgruppen,
  • in der Krankenhausbücherei „Leseinsel“,
  • bei der Betreuung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten, die im Klinikum kostenlos behandelt werden,
  • als Vertreter des Kreuzbundes,
  • als Mitglieder des Lüner Hospizvereins, die nachts Sitzwache bei schwerkranken und sterbenden Patienten übernehmen.

Der Förderverein stellte jetzt dem Klinikum ein Budget von 2000 EUR zur Verfügung, um den Ehrenamtlichen an einem eigens für sie vorbereiteten Tag Dank und Anerkennung auszusprechen.

Das Klinikum feiert in diesem Jahr sein 150jähriges Bestehen. Es ist uns ein Anliegen, im Jubiläumsjahr an einer besonderen Stelle den Dank für die Ehrenamtlichen zum Ausdruck zu bringen. Dazu lädt das Klinikum für Donnerstag, den 3.September 2015 zu einem Nachmittag der Ehrenamtlichen ein. Prof. Dr. Michael Fischer (St.-Franziskus-Stiftung Münster / Universität Hall/Tirol) wird über die Bedeutung des Ehrenamtes angesichts der Umbruchsituation der Krankenhäuser berichten. Nach einer Andacht in der Klinikkapelle wartet auf die Teilnehmer ein kalt-warmes Buffet in der Mitarbeitercafeteria des Hauses, wo ausgiebig Gelegenheit zum Beisammensein und zum Austausch sein wird (Dr.Opgen-Rhein).

 

Projekt „Newborn Lina“ Förderung eines Neugeborenensimulators

Mit dem Zitat von Hermann Hesse leitet Prof.Dr.Wilhelm einen Antrag für eine Teilföderung eines Neugeborenensimulators ein:

„ Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“.

 „ein ganz besonderer Zauber erfüllt uns bei der Geburt eines Kindes. Dank der sorgfältigen Vorbereitung der werdenden Mutter bereits vor der Geburt, der kompetenten Betreuung durch Hebammen und Geburtshelfer während der Geburt und der umfassenden Betreuung von Mutterund Kind nach der Geburt, heißt es in den allermeisten Fällen „Mutter und Kind sind wohlauf.

Aber nicht jede Geburt verläuft nach Plan. Manchmal kommt das Baby anders als erwartet zur Welt: Als Sturzgeburt im Kreissaal, als Notkaiserschnitt im OP oder als Notgeburt im Klinikfoyer. Um das Neugeborene dann perfekt zu betreuen, muss die Notfallversorgung stimmen. Zum Glück sind nur 1-2% alter Neugeborenen als hochkritisch einzustufen, jedoch benötigen schon etwa 10-20% aller Neugeborenen nach Kaiserschnitt eine intensive ärztliche Betreuung und Überwachung in den ersten Lebensminuten, die dann am Klinikum Lünen von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sichergestellt wird. Daher ist ein regelmäßiges Training der Neugeborenenversorgung und der Notfallversorgung unmittelbar nach der Geburt sehr sinnvoll. Im Vordergrund steht dabei, das Baby bei der einsetzenden Eigenatmung zu unterstützen.

In den regelmäßigen Trainings, an denen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Hebammen sowie das Pflegepersonal teilnehmen, haben wir neben der Zustandseinschätzung des Kindes, den Wärme erhaltenden Maßnahmen vor allem großen Wert auf das Erlernen der Atemunterstützung bis hin zur Beatmung an der Babyphantompuppe gelegt.

Leider ist nun unser sehr einfaches Baby-Phantom „in die Jahre" gekommen, und die Beatmung ist nicht mehr einwandfrei möglich. Zudem können auch neue Beatmungstechniken, die in den letzten Jahren in der Versorgung kritischer Neugeborener in den Vordergrund rücken, wie zum Beispiel das Einlegen eines Beatmungsschlauches über die Nasenlöcher in den Rachenbereich gar nicht trainiert werden. Um weiterhin die so wichtige Notfallversorgung des Neugeborenen gewährleisten und trainieren zu  können möchten wir für die  Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin eine Neugeborenen-Simulationspuppe anschaffen, die es ermöglicht, die denkbaren Szenarien nach der Geburt und deren angemessene Versorgung  bestmöglich zu trainieren. In diesem Zusammenhang ist es sehr vorteilhaft, dass die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin bereits seit Anfang 2014 einen Erwachsenen-Simulator und damit auch Erfahrung bei der interdisziplinären und interprofessionellen Simulation von Erwachsenennotfällen besitzt, z. B. bei der Schockraumversorgung. Zudem kann ein kleiner Teil dieses Equipments auch für die  Neugeborenen-Simulation verwendet werden. Für ein funktionierendes Neugeborenen-Simulationstraining sind nun folgende Anschaffungen erforderlich:

  • Newborn Lina, dies ist die eigentliche „Neugeborenenpuppe"
  • SimPad-System IE, die Steuerungseinheit für die Simulation
  • Ein Tablett PC mit Spezialsoftware, dieser dient als Instruktor- und Patientenmonitor und kann verschiedene Messwerte des Neugeborenen simulieren.
  • Hinzu kommt eine Einweisung und Anwenderschulung.

Nach einem Angebot der Fa. Laerdal (anbei) beträgt der Preis inkl. MwSt. hierfür 8.618,44 €. Der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin stehen auch in geringem Umfang Drittmittel zur Verfügung die u.a. aus meiner Vortragstätigkeit resultieren. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn der Förderverein Klinikum St.-Marien-Hospital Lünen e.V. bspw. 5.000,- Euro der Kosten für die Anschaffung der Neugeborenensimulation übernehmen könnte, die restlichen Kosten würden dann durch unsere Drittmittel getragen.

Anbei übersende ich Ihnen auch eine ganz aktuelle Auswertung eines Trainings zur Neugeborenenversorgung, das immer in Kleingruppen stattfindet, diesmal mit Gynäkologen und Pflegekräften von der Intensivstation, geleitet von Frau FOÄ Dr. Sandra Löser, DESA. Die Ergebnisse sind sehr gut - allein der Zustand des Materials wird bemängelt, und hier bitten wir um Ihre Unterstützung. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie unser Neugeborenen-Simulationstraining mit einer Teilübernahme der Kosten unterstützen könnten - damit auch in Zukunft noch viele Kinder bestens versorgt in der Geburtshilfe des St. Marien-Hospital Lünen geboren werden und viele Menschen Lünen als Geburtsort in ihrem Personalausweis stehen haben“ (Prof.Dr.Wilhelm, OÄ Dr.Sandra Löser).

Der Vorstand des Fördervereins hat in seiner Sitzung am 17.08.2015 wegen der hohen Bedeutung und Effizienz des Trainings an der Simulationspuppe Anne für alle, die mit der Notfallversorgung eines Neugeborenen mit akuter Atemschwäche konfrontiert werden und wegen der positiven Außenwirkung in der Bevölkerung den Antrag befürwortet und die Finanzierung in voller Höhe einstimmig beschlossen. Das Projekt wurde am 28.09.2015 von der Vorsitzenden des Fördervereins Frau Luise Stoverock an die verantwortlichen Vertreter der Abteilung für Anästhesie Prof.Dr.Wolfram Wilhelm und der Abteilung für Geburtshilfe Dr.Donat Romann übergeben. (Dr.Günter Görtz).

 

  

Präsenz auf dem Tag der Offenen Tür am 10.10.2015

Auf dem Tag der Offenen Tür am 10.10.2015 präsentierte sich der Förderverein mit einem Informationsstand. Auf einem Poster waren viele bisherige Förderprojekte mit Fotos aufgeführt, weitere Informationen konnten die Besucher durch Frau Plaga erhalten oder über einen erstmals präsentierten QRCode direkt aus dem Internet von der Webseite des Fördervereins abrufen.

 

    

 

„Aktion Gesundes Essen“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum St.-Marien-Hospital

Aktionsmenü 22.10.2015
Aktionsmenü 29.10.2015
Aktionsmenü 05.11.2015
Aktionsmenü 12.11.2015

 

 

Projekt Kanuregatta für Mitarbeiter/innen des St.-Marien-Hospitals Lünen

2015 feierte das St.-Marien-Hospital Lünen sein 150 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass schenkte der Förderverein den Mitarbeitern/innen 4 Projekte u.a.eine Kanuregatta, die am 18.06.2016 mit dem Kanu-und Ski Club Lünen auf dem Datteln-Hamm-Kanal ausgetragen wurde. Der Förderverein schenkte jedem Mitarbeiter Wertmarken, die am Getränkestand, an einer Grillstation und an der Kuchen – und Kaffeetafel eingelöst werden konnten. Trotz regnerischem Wetter konnte Frau Luise Stoverock Vorsitzende des Fördervereins und Friedhelm Deuter der Vorsitzende des Kanuclubs zahlreiche Aktive und Besucher begrüßen. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern wurden im 6er Canadier mit Steuermann aus dem Kanuclub in 6 Rennen unter den 54 Aktiven die Sieger ermittelt. Der Sieger in der A-klasse freute sich auf den Wanderpokal, der 2005 und 2006 bereits in Kanurennen des Krankenhauses vergeben wurde. In der A-Klasse siegten sechs syrische Studenten, die im Marien Hospital von Dr. Günter Görtz (FSMH) in einem Sprachkurs über medizinische Terminologie unterrichtet werden. Einer von ihnen hat seit 4 Monaten einen Praktikumsplatz in der Zentralen Aufnahme und hilft bei Sprachproblemen syrischer Patienten. In der B-Klasse siegte das Boot der Intensivstation und in der C-Klasse das Boot mit Aktiven aus dem Herzkatheterlabor. Für jedes Siegerboot gab es einen Pokal, jeder siegreiche Teilnehmer wurde mit einer Medaille ausgezeichnet. Die Lady Bugs überraschten Besucher und Teilnehmer mit einer Kuchen- und Kaffeetafel. Im Bootswettkampf haben sie eine vordere Platzierung verpasst. Ihnen dankten die Teilnehmer besonders für die Versorgung. Die Lady Bugs werden als Selbsthilfegruppe brustkrebserkrankter Frauen vom Förderverein des St.-Marien-Hospitals im Drachenbootsport unterstützt. (GG)